Geschichte der Türkei
Türkei Geschichte
 
 

Geschichte der Türkei

Das Paläolithikum - (600.000-10.000 v.Chr.)
Die Menschen dieser Zeitstufe lebten als Jäger und Sammler in Grotten und an Orten im freien. Wichtige Siedlungen des Paläolithikums der Türkei sind die Höhle von Karain (30 km nordwestlich von Antalya) und die Höhle von Yarimburgaz beim Kücükcekmece See in Istanbul.
 
Das Neolithikum - (8.000-5.500 v.Chr.)
Die geeigneten geographischen und klimatischen Verhältnisse der Türkei führten zur Erzeugung von Nahrungsmitteln durch Ackerbau und zum seßhaften Leben. 52 km südöstlich von Konya liegt der Ausgrabungsort Catalhöyük, die wichtigste Stadt des ganzen Vorderen Orients zur Jungsteinzeit.
 
Das Chalkolithikum - (5.500-3.000 v.Chr.)
Die Bezeichnung dieser Periode zeigt hin, daß die Verwendung von Kupfer bei der Herstellung von verschiedenen Geräten angefangen hatte. Hacilar, 25 km südlich von Burdur, weist mit ihrer feinbearbeiteten und bemtitleen Keramik, eine hoche Kultur während dieser Zeitspanne.
 
Die Bronzezeit (3.000-1.200 v.Chr.)
Die Gewinnung von Bronze erfolgte durch die Verschmelzung von Kupfer und Zinn. Der Handel und die Metallverarbeitung entwickelte sich in diesem Stadium in der Türkei.
 
Assyrische Handelskolonien (1.950-1.750 v.Chr.)
Die assyrischen Kaufleute lebten in verschiedenen Siedlungen mit den Einheimischen zusammen. Diese waren etwa 20 Haupthandelszentren, die als "Karum" bezeichnet wurden. Funde aus dieser Zeit stammen hauptsächlich aus Kültepe, Acemhöyük, Bogazköy und Alisar.
 
Die Hethitische Zivilisation (1.400-700 v.Chr.)
Die Haupstadt dieses Reiches war Hattuscha (Boazköy). Unter Schuppiluliuma I. Entwickelte es sich zu einem Großreich. Doch die Angriffe der "Seevölker" um etwa 1.200 v.Chr. brachte den Untergang des Hethitischen Großreichs. Somit wurden von den Überlebenden die hethitische Kleinfürstentümer gegründet, die von den Assyrern um die 700 v.Chr. vernichtet worden sind.
 
Die Phrygische Zivilisation (750-300 v.Chr.)
Sie wanderten um etwa 1190 v.Chr. aus Südosteuropa (Balkan) nach Kleinasien. Doch erst um die 750 v.Chr. gründeten Sie ein Reich, dessen Haupstadt Gordion war. Doch kommt Sie später unter die Kontrolle der Lyder.
 
Die Lydische Zivilisation (700-546 v.Chr.)
Die Herrschaft Kleinasiens wechselt von der Phrygern zu den Lydern um. Sie erleben ihr goldenes Zeittitleer unter der Regierung von König Kroisos (560-546 v.Chr.). Doch mit der Niederlage gegen die Perser 546 v.Chr. wird das lydische Reich zerstört.
 
Das Hellenistische Zeitalter (333-30 v.Chr.)
334 v.Chr betrat und eroberte der Makedonenkönig Alexander der Große, Kleinasien. In dieser Zeitperiode erlebt Kleinasien eine Blütezeit, die 300 jahre andauerte.
 
Die Römische Zeit (133 v.Chr-395 n.Chr.)
Attalos III., König des pergamenischen Reiches beendete sein Königreich 133 v.Chr, in dem er es testamentarisch an die Römer vermachte. 129 v.Chr. erklärten die Römer das Land zur Provinz Asia Roms. 395 wird das Römische Reich unter der Herrschaft von Theodosius geteilt.
 
Die Byzantinische Zeit (395-1453)
Honorius herrschte über den Westen und Arkadius über den Osten. Nach dem Niedergang des Westens 476, war der Osten mit seiner Hauptstadt Konstantinopel der alleinige Erbe Roms und existierte bis 1453.
 
Die Seldschukische Epoche
1071 besiegte Sultan Alp Arslan, bei Mantzigert (Malazgirt), den byzantinischen Kaiser Romanos IV. Schon nach wenigen jahren waren die Türken schon vor den Toren Konstantinopels. Nach dem Zerfall des Seldschukischen Großreichs, gründete Süleyman Schah in Nikaia (Iznik) das Anatolisch- Seldschukische Reich. Konya wurde zur Haupstadt ernannt. Geschwächt von den Überfall der Mongolen und der Niederlage im jahre 1243 ging das Seldschukische Reich im jahre 1307 unter.
 
Das Osmanenische Reich (1299-1920)
Nach den Zerfall des Sedschukenreiches, entstanden mehrere türkische Fürstentümer. Und nur die Fürsten aus dem Hause Osman sollten die Nachfolger der Seldschuken werden und ein riesiges Reich gründen. Osman war der Namensgeber des Fürstentums und später des Reiches. Mit der Eroberung Konstantinopels, war die neue Hauptstadt festgelegt. Das Reich verlor den ersten Weltkrieg, der Sultan wurde abgesetzt und das Sultanat abgeschafft.
 
Die Türkische Republik (1920 - )
Das Land wird nach dem ersten Weltkrieg von den Alliierten besetzt und die griechische Armee landet in Izmir. Die Freiheitsbewegung der Türken, geleitet von Mustafa Kemal Atatürk, ist erfolgreich. Die Alliierten und die Griechen sind geschlagen. Am 29. Oktober 1923 wird die "Türkische Republik" gegründet und Mustafa Kemal Atatürk wird zum ersten Presidenten der Türkei gewählt.
 
 

 

 

 
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Geschichte der Türkei von der Altsteinzeit, dem Neolithikum, der Bronzezeit und Hethitern, Phrygern und Lydern bis in das Hellenistische, Römische Imperium, Byzantinische Reich, Seldschukische und das Osmanische Reich.